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Kunsttherapie an unserer Schule

Schüler während der Kunsttherapie mit Britta Meinke

Seit 2002 gibt es ein Kunsttherapie-Angebot an der Albert-Schweitzer-Schule in Kehl, inzwischen mit 10 Wochenstunden.
Lehrer und Lehrerinnen, denen Schüler aufgrund ihres Verhaltens auffallen, können sich an die Kunsttherapeutin Britta Meinke wenden.

SchülerInnen, die depressiv oder aggressiv reagieren, Kinder und Jugendliche, die mit Trennung und Verlust, mit Flucht, schwerer Krankheit oder Gewalterfahrungen in Berührung kamen, finden hier Entlastung.
Mit dem Einverständnis der Eltern arbeitet die Kunsttherapeutin mit einzelnen Kindern und Jugendlichen in einem besonderen Schutzraum: dem Atelier der Schule.
Hier können die SchülerInnen unterschiedliche Materialien kennenlernen, sich ausdrücken und entfalten.
Die Zeichnungen, Malereien, Tonskulpturen und Collagen zeigen, was die jungen Menschen beschäftigt. Die Kunst-Werke erzählen die persönlichen Geschichten der SchülerInnen und bilden eine Brücke hin zum besseren Verständnis dessen, was sie bewegt.
Durch Kunsttherapie können die Kinder gestärkt und gefestigt werden, so dass sie sich den Anforderungen des Lebens und der Schule in vielen Fällen wieder gewachsen fühlen und Atem holen können.
Freies Gestalten, aber auch künstlerische Mittel und Methoden, Vertrauen in das Kind/den Jugendlichen und in seine Ressourcen sowie Beziehungsaufbau durch verlässliche Begleitung, können den SchülerInnen notwendigen seelischen Halt geben.
Häufig finden zuvor sprachlose Schüler dann auch die Worte wieder, die ihre Gestaltung und somit ihre Lebenssituation beschreiben.
Momente der Entspannung, die Lösung von inneren Konflikten und eine Steigerung des Selbstwertes sind das Ergebnis kunsttherapeutischer Sitzungen.

Eigenportrait eines Schülers
 
Schüler präsentieren ihre Werke

Diverse Kunstprojekte werden ebenfalls von der Kunsttherapeutin initiiert, so

  • das Deutsch-Französische Projekt für unsere Kleinsten
  • „Berührungspunkte“: Schüler machen Kunst für blinde und sehbehinderte Menschen und stellen diese in sozialen Einrichtungen vor
  • die Kunstprojektwoche vor den Sommerferien
  • die jährliche Teilnahme an Kunstwettbewerben wie dem Wettbewerb „Zauberhaft“ der L-Bank Stuttgart
  • die Gestaltung von Bilderbüchern mit Schülergruppen und Schulklassen


Finanziert über den Förderverein ist die Kunsttherapie auf Spendenmittel angewiesen.

 
 
 
 
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